Zeitgenössische Grafik – IKEA ART EVENT 2017

Limited Collection ab April 2017 in den IKEA Einrichtungs­häusern erhältlich, und nur, solange der Vorrat reicht.

Kunst für jeden

Im April präsentiert IKEA ART EVENT 2017 – eine limitierte Kollektion aus zwölf Bildern mit handgezeichneten und zeitgenössischen Motiven von Künstlern aus der ganzen Welt.

Seit Langem bietet IKEA Menschen weltweit bezahlbares und funktionales Design an. Mit der dritten Auflage von IKEA ART EVENT setzen wir unsere Idee fort, Kunst für jeden zugänglich zu machen.

Wenn es bei IKEA um Kunst geht, haben wir eine ganz klare und einfache Vision: Sie sollte für jeden verfügbar sein und gehört nicht nur in Galerien oder Museen, sondern auch in das Zuhause”, sagt Henrik Most, Creative Leader für IKEA ART EVENT 2017.

Die Kollektion in den Bildgrößen 61 cm×91 cm (Hochformat) und 91 cm×61 cm (Querformat).

Die Kunst des Zeichnens

Für IKEA ART EVENT 2017 setzen wir ganz auf Zeichnungen. Handgezeichnete Grafik ist eine faszinierende Kunstform, sie führt uns in einer Welt der schnellen technologischen und digitalen Entwicklung zurück auf das Menschliche.

Für IKEA ART EVENT 2017 haben wir einige etablierte und aufstrebende Künstler aus der ganzen Welt gewonnen, zu einer Kollektion aus handgefertigten Zeichnungen beizutragen.

Diese Zeichnungen sind voller Sinnlichkeit und Gefühl – und es ist, als hinterließe der Künstler seinen ganz persönlichen Fingerabdruck auf der Papieroberfläche”, ergänzt Henrik. Der Stil der Kollektion ist sehr vielfältig und ent­stammt aus ganz unterschiedlichen Quellen – die Künstler arbeiten mit allen Materialien von Grafit, Tusche, Bleistift, Kreide, Holzkohle, Wasserfarben bis hin zu Gouache und Pastellfarben.

Die zwölf Bilder sind nicht nur absolut unterschiedlich in Bezug auf die jeweils verwendete Technik, sondern transportieren alle einen individuellen künstlerischen Ausdruck und erzählen sehr persönliche Geschichten. Einige spiegeln kulturelle Erfahrungen und soziale Themen wider, während andere die Betrachter einfach nur zum Lächeln bringen möchten.

Micha Payer und Martin Gabriel

Micha Payer und Martin Gabriel sind dafür bekannt, dass sie auf grenzüberschreitende Art eine Kategorie mit einer anderen kombinieren. Sie führen ihren Erfolg in der Kunstwelt darauf zurück, dass sie mit einfachem Ansatz ganz komplexe Dinge zu lösen versuchen. In ihrem Atelier in Wien gestalten Micha und Martin sorgfältig detaillierte Zeichnungen, die eine Anordnung von ganz verschiedenen Welten reflektieren.

„Talent ist nicht etwas, was man in einem bestimmten Moment entdecken oder erkennen kann. Kunst zu machen hängt in erster Linie mit einer Neugier auf die Welt zusammen, die man sich seit der Kindheit bewahrt hat.”

Reflections on deep thoughts

Micha Payers und Martin Gabriels detailreicher Beitrag zu IKEA ART EVENT 2017 ist durch eine Szene des Films „Stalker” von Andrei Tarkovsky inspiriert, in der die Kamera über das Wasser gleitet – durch das, was Micha als „flüssiges Universum der Dinge” beschreibt. Diese aus Wien stammenden Künstler, bekannt für ihre ausführlichen Darstellungen alternativer Welten, sprengen mit ihrer Arbeit wieder einmal kreative Grenzen.

Die Idee der Verwirrung von Oberfläche, Boden und Reflexionen, von Verschwindendem und Täuschendem, von der Spannung zwischen Natur und Zivilisation – als grundsätzliche Bedingung des Menschseins – war der Ausgangspunkt bei der Konzeption dieses schwebenden Stilllebens”, sagt Micha.

Amit Greenberg

In seinen Arbeiten möchte Amit Greenberg das fließen lassen, was er „die Energie aus der Natur, die uns umgibt”, nennt. Mit ganz verschiedenen Medien drückt er seinen Wunsch aus, die Realität in einen Traumort zu verwandeln. „Kunst ist kein Luxus, sondern ein Geisteszustand, eine Dokumentation von Realität, ein Pfad hin zu neuen Träumen und zu Inspirationen”, sagt er.

„Die Kreativität stellte immer schon einen großen Teil dessen dar, was ich tat. Sie ist tief in mir verwurzelt. Kreativ zu sein, ist nicht nur ein Talent, sondern ein Daseinszustand.”

Assembling Reality

Amit beschreibt den Prozess von „Assembling-Reality” als seine aktive Entdeckung von Spiritualität, Sexualität, Sterblichkeit, Angst und Freude – miteinander verwoben durch Kunst und Design. „Mein Bestreben ist es, eine verspielte Welt zu kreieren”, erzählt er. „Der Betrachter soll ermutigt werden, in dieser multidimensionalen Welt zu schwelgen und sich in ihr zu verlieren. Je tiefer die Betrachtung, desto höher der Gewinn.

Amit arbeitet ohne Vorskizzierungen. „Mein Arbeitsprozess ist inspiriert vom Automatismus, einer Technik aus dem Surrealismus, umgesetzt in Form von Tintenzeichnungen. Eine Mischung aus Philosophie, Humor, Tatsachen und unterbewussten Gedanken fließt aus meinem Bewusstsein zu meiner Hand und auf das Papier – eine zarte Balance zwischen Freiheit und Einschränkung”, sagt er. Das Ergebnis ist ein komplexes Tableau aus Fantasiegestalten und -szenarien, welche Stimmen hervorbringen, die gehört werden möchten.

Hell’O

Hell’O setzt sich aus zwei herausragenden künstlerischen Talenten zusammen, die vor fast 20 Jahren erstmals in Brüssel aufgetaucht sind. Jérôme Meynen und Antoine Detaille haben eine erstaunliche Auswahl an Motiven produziert, deren Geschöpfe auf den ersten Blick grafisch gefällig und fantasievoll wirken, die aber bei näherem Hinsehen oft tiefgründigen Symbolismus erkennen lassen. „Wir versuchen, unsere beiden eigenständigen Visionen auf ein und dasselbe Bild zu transportieren und zusammenzuführen”, sagt Antoine. „Aber vor allem hoffen wir, dass es euch zum Lächeln bringt.”

„Jeder kann zeichnen. Jemand ohne offensichtliches ‚Talent’ kann ganz herausragende Dinge kreieren.”

We are one

Jérôme Meynen und Antoine Detaille von Hell’O haben die einzigartige Fähigkeit entwickelt, ihre jeweiligen eigenständigen Visionen auf ein und dasselbe Bild zu transportieren und zusammenzuführen. Ihr Beitrag zu IKEA ART EVENT 2017 stellt hier keine Ausnahme dar. „Unsere Idee war es, auf positive Art und Weise eine Mischung aus Menschen und Tieren zu schaffen, einen Charakter ins Leben zu rufen, der aus verschiedenen witzigen Köpfen besteht”, sagen sie. „Das Ganze ist eine sehr bunte Zusammenstellung aus vielen verschiedenen Mustern – inspiriert von afrikanischen Tribals, Memphis-Design und Popkultur.”

Jean Jullien

Jean Jullien ist ein französischer Grafiker, momentan in Los Angeles ansässig. Dort entwickelt er unablässig seinen beobachtenden, verspielten und kritischen Illustrationsstil weiter. „Ich versuche Momente einzufangen, die bei den Menschen eine Reaktion hervorrufen, um eine Verbindung zum Beobachter herzustellen”, erzählt er. „transportieren und zusammenzuführen”, sagt Antoine. „Aber vor allem hoffen wir, dass es euch zum Lächeln bringt.

„Durch das Zeichnen ‚erzählt’ man die Welt, anstatt sie zu ‚beschreiben’.”

Shelfie

Jean Julliens „Shelfie” ist ein perfektes Beispiel für seine spielerischen Reaktionen auf die Zeiten, in denen wir leben. „Ich hoffe, der Name des Werkes spricht für sich!”, meint er. Die Inspiration für das Poster entspringt Jeans Überlegung zu einem Zitat aus dem Kultfilm „Fight Club” von Chuck Palahniuk: „Die Dinge, die wir besitzen, werden am Ende uns besitzen.” Der gebürtige Franzose und Absolvent des Royal College of Art präsentiert hier einen humorvollen Blick auf dieses Thema und zeigt auch auf, wie die menschliche Komponente eine Balance schaffen kann.

Ich dachte, es könnte interessant sein, dass hier diese Balance komplett vom Individuum abhängt”, sagt Jean, „die ganze Idee, wörtlich genommen.

Amandine Urruty

Amadine Urruty, eine französische Meisterin der traditionellen Zeichenkunst, ist für ihre Fähigkeit bekannt, heitere Bilder­sammlungen von schrecklichen Ungeheuern zu erschaffen. Ihre atemberaubende Kunst ist an Gebäudemauern ebenso zu Hause wie in den Kunstgalerien der Welt. Weltweites Aufsehen erregte sie durch ihren ausgeprägt traumartigen Stil, in dem sie Bizarres mit sehr strukturierten und detailreichen Kompositionen verknüpft.

„Kunst gehört in die Gedankenwelt und Häuser aller Menschen, nicht nur in die Museen und in die Häuser der Reichen! Wie ein Buch, so erlaubt auch erschwingliche Kunst den Menschen, auf Entdeckungsreise zu gehen.”

Rainbows

Amandine Urrutys Bild zeigt ihre eindrucksvolle Fähigkeit Extreme zu kombinieren. Sie verwendet höchst strukturierte und detaillierte Kompositionen, um einen unglaublichen Tumult darzustellen. „Bei diesem speziellen Gemälde hatte ich die Idee, ein skurriles, mentales Labyrinth zu erschaffen. Eine Reflexion des eigenen Fantasielebens, von Träumen bis hin zu süßen Albträumen”, erklärt sie, „eine Nachtwanderung sozusagen.

Joanna Concejo

Joanna Concejo bringt es fertig, gleichzeitig die abseits gelegensten Wälder Nordpolens und die pulsierenden Straßen von Paris ihr Zuhause zu nennen.

Sie inspiriert Kunstliebhaber auf der ganzen Welt mit ihren außergewöhnlichen Grafitzeichnungen. Joannas Großmutter, eine passionierte Geschichtenerzählerin, beflügelte ihre Fantasie und weckte den Wunsch in ihr, ein mystisches und fabelartiges Universum zu kreieren, voll mit geheimnisvollen Wesen und Charakteren.

Wird sie nach der Thematik ihrer Arbeit gefragt, erwidert sie:

„Sie ist etwas ganz Persönliches, ich weiß nie ganz genau, was in meiner Kunst erscheint, und bin selbst oftmals überrascht.”

Around a table

Das Bild für IKEA ART EVENT 2017 zeigt, wie sehr Joanna Concejo es liebt, mit Leuten, besonders ihrer Familie gemeinsam am Tisch zusammenzukommen, und das aus einer ganzen Reihe von Gründen: „während des Essens, Kaffeetrinkens oder zum Tee, um über den Tag zu reden oder eine Geschichte zu erzählen, oder zum Ausruhen, zum Stillsitzen oder einfach nur so, ohne besonderen Grund!

Joanna sagt, dass ihre Zeichnung Elemente aus der Natur mit traditionellen Familienfotos von ihren Kindern und anderen Familienmitgliedern kombiniert. Die Zeichnung reflektiert den Mittelpunkt ihrer Welt, in der die Menschen zusammenkommen, und „sie ist jeden Tag Zeuge unserer Geschichten –  sowohl der fröhlichen als auch der traurigen.

Kevin Lyons

Wenn man etwas Originelles erfindet, dann unterliegt es keinen Regeln, glaubt Kevin Lyons. Der Illustrator, Designer und Kreativdirektor, der in Brooklyn, New York lebt und arbeitet, ist berühmt für sein Markenzeichen: künstlerische Monster. Sein Lebenslauf umfasst Arbeiten für einige der visuell progressivsten Unternehmen, inklusive Marktführer wie Nike, Converse, Adidas, Google TV und letztendlich IKEA.

„Zeichnen macht super viel Spaß, und alle Menschen sollten zeichnen. Das Zeichnen macht die Welt zu einem besseren Ort.”

Big Audio Dyn-o-mite!

Kevins Motiv für IKEA ART EVENT 2017 präsentiert die Energie seiner Monster. „Sie sind ständig in Bewegung, am Beatboxen und Tanzen. Die Wasserfarbe lässt diese Energie und die Bewegung in Konsistenz und Farbe nachhallen”, sagt er. Der Emmy-Gewinner, Designer und Kreativdirektor erklärt weiter, dass es eine bewusste Entscheidung war, ein wenig über die Ränder zu malen und „ein bisschen unordentlich” daherzukommen.

Ich wollte ein flippiges Porträt einiger meiner liebsten Monster kreieren, alle aufeinandergestapelt”, erklärt er. „Ich habe das Gefühl, so würden sie mich darstellen, wenn IKEA sie darum bitten würde.

Joanna sagt, dass ihre Zeichnung Elemente aus der Natur mit traditionellen Familienfotos von ihren Kindern und anderen Familienmitgliedern kombiniert. Die Zeichnung reflektiert den Mittelpunkt ihrer Welt, in der die Menschen zusammenkommen, und „sie ist jeden Tag Zeuge unserer Geschichten –  sowohl der fröhlichen als auch der traurigen.

Koen Taselaar

Koen Taselaar verwendet unterschiedliche Medien als künstlerische „Leinwand”, unter anderem Zeichnungen, Illustrationen, Collagen, Skulpturen und sogar Typografie. Seine Zeitgenossen beschreiben ihn als kreatives Genie, oder wie es ein Kritiker einmal sagte: „Sein rohes Talent, seine Kreativität und Leidenschaft für die Kunst sind unbestreitbar.” Es überrascht nicht, dass Koen schon im frühen Alter von der Grafik als Kunstform fasziniert war. „Sie ist eine direkte Übertragung dessen, was im Kopf passiert, hinein in die Hand. Ich glaube nicht, dass es ein anderes Mittel mit der gleichen Direktheit gibt”, erklärt er.

Seine oftmals komplexe und komplizierte Arbeit zeigt eine rigorose Liebe zum Detail. „Die Tatsache, dass man nur etwas zum Zeichnen und eine Fläche braucht, macht das Arbeiten überall möglich”, sagt er.

Naive Suave - Imaginary band 170

Koen Taselaar meint, dass die Idee hinter seinem Werk die Zeichnung einer imaginären Band ist, die nur in Form eines Bildes existiert. „Alternative Musik und die verschiedenen Subkulturen drum herum haben mich immer schon fasziniert”, erzählt er.

„Von meiner langjährigen Faszination für Bandnamen und deren fast mystischer Kraft ausgehend entstand eine Serie von Zeichnungen, in denen es um imaginäre Bands geht.” Diese Art komplizierten Designs – „eine direkte Übertragung von dem, was im Kopf passiert, in die Hand”, so Koen – ist ein Versuch, eine Geschichte zu erzählen, ohne dass tatsächlich Musik zum Einsatz kommt. „Auf ähnliche Art kann ich einen Song aus Worten und Bildern kreieren.

Hahan

Uji „Hahan” Handoko, in der Welt der Kunst schlicht als Hahan bekannt, ist ein herausragendes Talent der jüngeren Generation indonesischer Künstler, die speziell von der Popkultur beeinflusst sind. Themen wie Zurückweisung und Erfolg durchdringen seine hoch geschätzten Werke, die sowohl von Untergrund-Comics und Street-Art, als auch von javanesischer Mythologie inspiriert sind. Auf die Frage, welche drei Dinge für ihn am wichtigsten sind, nennt er Fantasie, Freiheit und Hunger.

Life is pay the bill

Wie viele Künstler seiner Generation ist sich Hahan der weltlichen Anforderungen wohl bewusst. Sein Bild reflektiert seinen Standpunkt „zu Reibungspunkten zwischen einigen kommerziellen Ausdrucksformen, dem Kunstmarkt und – noch tiefgründiger – der Art und Weise, wie sich der Umgang mit Geld in unserer Gesellschaft darstellt.” Er spricht eloquent über die Wichtigkeit von Fantasie, Freiheit und Hunger in der heutigen Welt.

Mit dieser Arbeit will ich nicht nur aufzeigen, wie die Menschen ihre Grundbedürfnisse decken müssen, sondern auch, wie die Existenz der Menschen von Rechnungen lebenslang beeinträchtigt werden kann”, sagt er. „Unser Leben kann erfüllter sein, wenn wir zuerst in der Lage sind, unsere Rechnungen zu begleichen. Anderenfalls kann es passieren, dass diese Aufgabe zum Fokus unserer gesamten Existenz wird.

Ragnar Persson

Ragnar Perssons Arbeit ist eine wahre Glanzleistung in der Welt der Kunst. Seine neuen Stilcollagen und detaillierten Bleistiftzeichnungen haben das Lob der Kritiker auf sich gezogen. Seine Themen entspringen oft den Bildwelten seiner Kindheit – vereinzelte Häuser und Wälder im Morgentau der Mitternachtssonne.

Der geheimnisvolle Künstler aus Nordschweden beschreibt seine Kunst als Mischung aus den Brüdern Grimm und Tove Jansson. Bei genauerem Hinsehen erkennt man aber das verspielte Glitzern in den Augen seiner Motive, was den ursprünglich sehr düsteren Eindruck zerschlägt. Es ist diese Mixtur aus Heavy-Metal-Einflüssen und jungenhaftem Charme, die eine ganz eigene Nische für Ragnar in der Welt der Zeichenkunst geschaffen hat.

„Ich würde nicht sagen, dass ich künstlerisches Talent besitze, das habe ich eigentlich gar nicht. Mir macht es mehr Spaß, Kunst auszuüben, als gut darin zu sein.”

Nightwalk

Laut Ragnar Persson wird jeder, der eine Reise in die Wälder Nordschwedens unternimmt und dort in der Mitternachtssonne einen Spaziergang macht, sein Bild voll und ganz begreifen. „Die Stille und Ruhe, die dort herrschen, als würde der Wald schlafen, und dann die frische Luft, vielleicht ein leichter Nebel, der aufkommt. Und das alles bei Tageslicht. Als würde die Natur schlafen, aber ein Auge offenlassen”, sagt er.

Yasuto Sasada

Der japanische Künstler Yasuto Sasada gibt altertümliche Vorstellungen und Mythen auf eine moderne visuelle Art und Weise wieder. Bei seinen hoch angesehenen Arbeiten wie die „Wertvolle Botschaft des Lebens” spielen oft Wesen eine Rolle, deren Dasein sich durch Maschineninstallation in ihren Körpern gänzlich verändert. Tiger, Ibis, Flusskrebs und andere Kreaturen, die mit fantastischen Technologien neu belebt werden, sind sein Lieblingsthema.

Unglaubliche Details erlauben dem Betrachter, Yasutos Fantasie­gestalten als lebende und atmende Lebewesen zu erfahren. Die Sinne des Betrachters erwachen, und eine neue Dimension entsteht.

„Ich fertige keinen Plan für die Zeichnung an, sondern arbeite intuitiv, sobald mir eine Idee in den Sinn kommt. Meine Philosophie ist, dass auch eine tausend Meilen lange Reise mit einem einzigen Schritt beginnt.”

Yasuto arbeitete mit dem Modedesigner Yohji Yamamoto zusammen und stellte weltweit in Kunstgalerien aus.

Matsuri

Yasuto Sasadas akribische Arbeit „Matsuri” konzentriert sich auf seinen eigenen kreativen Prozess. „Es gibt einen gleich­mäßigen Fluss von Ideen, die mir eine nach der anderen in den Sinn kommen”, erzählt er. „Das Bilder und der Totenkopf selbst repräsentieren diese Konzepte.”

Matsuri ist ein japanisches Wort, das Festival oder Karneval bedeutet. Es kann aber auch ebenso für „nicht wie gewöhnlich” stehen. Es ist ein formelles Ereignis, das zu einem besonderen Anlass ausgeführt wird. Yasutos komplexe Arbeit reflektiert seine Philosophie, die besagt, dass auch eine tausend Meilen lange Reise mit einem einzigen Schritt beginnt, sich seine Bilder auf dieser Reise frei entwickeln und – man könnte sagen – eine neue Dimension entstehen lassen.

Steven Harrington

Der im Bezirk von Los Angeles geborene Steven Harrington erfreut sich an der Vermischung von Natur und städtischer Landschaft. „Es ist eine freundliche Erinnerung an die Schönheit der Dinge, die uns umgeben”, erzählt er. Sein wundervolles, lichtdurchflutetes Garagenatelier in Los Angeles spiegelt seine weltoffene und dynamische Lebensweise wider.

Wäre ich kein Künstler, würde ich versuchen, ein Förster oder Ranger zu werden (…), und wahrscheinlich würde ich dann davon träumen ein Künstler zu sein.” Als Fürsprecher der modernen kalifornischen psychedelischen Pop-Ästhetik gestaltet Steven Harrington großformatige Installationen aus Gips und Stein, handgefertigte Siebdrucke, Bücher in limitierter Auflage, Skateboards und Skulpturen. „Es beginnt für mich mit einem einfachen Stück Papier und einem Bleistift, danach gibt es endlose Möglichkeiten, und es kann sich in alles verwandeln. Zeichnen ist wie Zauberei, und ich liebe diesen Gedanken. Er ist unendlich.

„Es vergeht kein Tag, an dem ich das, was ich tue, nicht infrage stelle. Sich zu hinterfragen, ist Teil des kreativen Prozesses.”

Keep It Mello

Steven Harringtons Bild spiegelt das wider, was man die „moderne kalifornische psychedelische Pop-Ästhetik” nennen könnte. In dieser Art zeichnet Steve schon fast seit zehn Jahren Palmen. „Da ich aus Kalifornien komme, wollte ich mein persönliches Palmen-Thema weiterentwickeln und dadurch eine entspannte Atmosphäre und gute Energie verbreiten.