IKEA ART EVENT 2016

Limited Collection – ab April 2016 in den IKEA Einrichtungshäusern erhältlich, und nur, solange der Vorrat reicht

Kunst für alle

Diesen April präsentiert IKEA Art Photography, eine limitierte Poster­serie mit elf Bildern von elf zeitgenössischen Künstlern aus aller Welt.

IKEA verwandelt sich im Frühjahr für einige Wochen in die größte Galerie der Welt und macht großartige Kunst für jedermann zugänglich – zu einem genauso großartigen Preis.

Die Wände sprechen lassen!

Was wir an unsere Wände hängen, sagt viel über uns aus. Darum geben wir uns nicht einfach mit Bildern zufrieden, die zu unserem Sofa passen. Wir wollen inspirierende Kunst, die zum Nachdenken anregt, uns fesselt und verblüfft, sprechende Kunstwerke, Bonbons für unsere Augen. Großartige Kunst – das sind Werke, die uns im Gedächtnis bleiben und unser Innerstes berühren.

„Das IKEA Art Event macht großartige Kunst für jeder­­mann verfügbar. Alle sollen die Möglichkeit haben, ihr Zuhause individuell zu gestalten und Kunst als einen natürlichen Bestandteil zu integrieren. Wir wollen Kunstwerke anbieten, die einzigartig und erschwinglich zugleich sind” sagt Henrik Most, Kreativ-Chef von IKEA of Sweden.


Bereits etabliert oder Newcomer – die elf Künstler, die in der IKEA Art Photography Serie vertreten sind, übrigens bereits die zweite Kunstkollektion nach dem Erfolg des Street Art Events im letzten Jahr, begeistern mit einem spannenden Genre- und Motivmix. Von abstrakt bis figurativ zeigt die Posterserie die reiche und inspirierende Vielfalt der zeitge­nössischen internationalen Fotografie.

®OBIN

Pascal Gindre, alias ®obin, ursprünglich Illustrator, hat rund 70 Kinderbücher und viele Cartoons bebildert. Dennoch war es für ihn kein außergewöhnlicher Schritt, die Fotografie in seine Arbeit zu integrieren.

„Ich experimentiere gern mit verschiedenen Arten von Bildern. Ich kombiniere Fotografie und Zeichnungen. Am Anfang waren die Bilder mit den kleinen Männchen, den Skuggis, nur ein Spaß. Ich habe sie jahrelang in meine Bilder eingebaut, als kleine Männchen, die überall dort auftauchen, wo man sie am wenigsten erwartet und die Kisten als Haus und Pfannen als Swimmingpool zweckentfremden.”

IKEA ART EVENT 2016 – ®OBIN mit Bild „HD Skuggi”.

ANNIKA VON HAUSSWOLFF

Seit Annika von Hausswolff die skandinavischen Krimis ihrer Eltern entdeckte, ist sie fasziniert von Fotografie und der Art und Weise, in der Bilder Geschichten erzählen können, ohne zu viel preiszugeben. Durch inszenierte Fotografie, eine Kunstform, zu der sie trotz all ihrer künstlerischen Entdeckungsreisen immer wieder gern zurückkehrt, entführt sie den Betrachter in eine Welt zwischen Dokumentation und Fiktion.

„Was man auf Fotos sieht, existierte vor der Kamera wirklich. So ist es zumindest in der analogen Fotografie. Man kann Fotos aber auch inszenieren, eine Geschichte um den realistischen Aspekt herum andeuten, der in dem Motiv steckt. Das finde ich wirklich spannend.”

IKEA ART EVENT 2016 – Annika von Hausswolff mit Bild „Nabelschnur”.

NATHALIA EDENMONT

Kunst bedeutet Nathalia Edenmont alles. Und doch tat sie sich früher schwer damit, sich als Künstlerin zu bezeichnen. „Am Anfang war es für mich nichts weiter, als die Bilder auf Papier zu bringen, die ich in meinem Kopf hatte, völlig intuitiv. Heute begreife ich mich durch und durch als Künstlerin.”

Leben und Tod und die Hoffnung, Kunst zu schaffen, die sie um viele Jahrhunderte überdauern wird – das sind die Kernthemen von Nathalias Arbeit. Neben ihren Schmetterlings­collagen ist sie für Frauen- und Mädchenporträts im Stil klassischer Gemälde bekannt. 

„Ununterbrochen poppen vor meinem geistigen Auge neue Bilder auf. Manchmal weiß ich den Titel eines Werkes schon Jahre vor seiner tatsächlichen Entstehung.”

IKEA ART EVENT 2016 – Nathalia Edenmont mit Bild „Naturkraft”.

MATHIEU CÉSAR

Mathieu César vollzog innerhalb weniger Jahre einen Wandel vom Friseur zum Feuerwehrmann und schließlich zum Modefotografen. Genauso schnell wurde er bekannt als der Mann, der das Promiporträt neu definierte. Seit Beginn seiner Karriere hat er unzählige Schauspieler, Musiker und Models mit seiner eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Fotografie verewigt.

„Das Schwarz-Weiß-Foto hat eine zeitlose Qualität, die mich fasziniert. Legenden wie August Sander und Irving Penn haben mich mit ihrer Kunst schon immer inspiriert.”

Mathieu liebt die Fotografie als Kunstform, weil sie die einmalige Fähigkeit besitzt, Momente für immer festzuhalten. Dabei überlässt er nichts dem Zufall. Jedes Detail ist genau durchdacht, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Als Porträtfotograf beschreibt Mathieu sich selbst als den „Mann der Entdecker”. „Es macht mich glücklich, dass ich die Möglichkeit habe, so viele interessante Menschen zu treffen. Durch meine Arbeit durfte ich den ersten Menschen auf dem Mond kennenlernen – und ihn dann auch noch in seinem original Raumanzug fotografieren!”

IKEA ART EVENT 2016 – Mathieu César mit Bild „Finger aus Stahl”.

CHAD MOORE

Als Chad Moore als junger BMX-Profi auf Tour war, gab ihm eines Tages einer der begleitenden Fotografen eine Kamera in die Hand. Seitdem fotografiert er die Menschen um sich herum, ungestellt, ganz ohne professionelles Set-up. Mit seiner Arbeit dokumentiert er das Leben und die Jugend in der Stadt, die ihn mehr als alle anderen inspiriert – New York.
„Es ist ein Unterschied, ob du ein inszeniertes Foto machst oder eins, das Menschen in realen Situationen und mit echten Emotionen zeigt.”

Sein oberstes Ziel ist, die unschätzbar wertvollen Momente der Emotion in den Augen der Menschen einzu­fangen – von Menschen, die noch auf echte Weise mit­- einander kommunizieren.

IKEA ART EVENT 2016 – Chad Moore mit Bild „Anna Beach”.

TANYA LONG

Tanya Long bezeichnet sich selbst nicht als Fotografin, sondern als Künstlerin, die mit Fotografie arbeitet. Seit ihrer Ausbildung gilt ihr Interesse der Reduktion der Fotografie auf das Wesentliche: Licht und Zeit. „Wie viel kann man wegnehmen, um ein Bild immer noch als Foto bezeichnen zu können? Ich benutze weder Kamera noch Negative. Ich arbeite in einer Dunkelkammer ohne Sicherheitsleuchten. Ich sehe absolut nichts, aber ich fühle, was ich tue.”

Tanya fotografiert sozusagen mit den Händen. Sie faltet, rollt und entwickelt Fotos in absoluter Dunkelheit. Obwohl man ihre Arbeit im weitesten Sinne der Fotografie zuordnen kann, enthält sie auch Elemente der Bildhauerei und der darbietenden Kunst, ein weiteres persönliches Interesse, das die Künstlerin bei ihrer Arbeit leitet.

IKEA ART EVENT 2016 – Tanya Long mit Bild „Licht anzünden”.

RANKIN

Rankin gehörte zu den Gründern des legendären Magazins Dazed & Confused in den 90er-Jahren und brachte vor einigen Jahren erstmals sein eigenes Magazin Hunger heraus. Rankin hat mehr Supermodels, Filmstars und Musiker porträtiert als die meisten anderen Fotografen. Hinter allem, was er tut, steckt echte Liebe zur Fotografie, für ihn ein Kommunikations­medium. „Fotografie ist mein Leben. Auch in einer Million Jahren würde mir das niemals langweilig werden.”

Rankin, der aus einer schottischen Arbeiterfamilie stammt, hasst jeglichen Elitismus, legt aber viel Wert auf Höflichkeit und eine gute Arbeitseinstellung. „Ich weiß, dass ich sehr privilegiert bin. Ich liebe, was ich tue, und schätze mich glücklich, dass ich das tun darf.”

Rankin glaubt fest daran, dass Kunst, Design und Kultur die Welt verbessern können – je demokratischer diese Bereiche also sind, desto besser. „Der Gedanke, bei diesem Kunstprojekt mitzumachen, bei dem es sehr viel um Demokratie geht, gefiel mir sofort! Das ist eine tolle Sache.”

IKEA ART EVENT 2016 – Rankin mit Bild „Sofaliebe”.

BOBBY DOHERTY

„Ein richtig gutes Foto zu schießen, ist so ähnlich, wie ein gutes Essen zu kochen oder in den perfekten Apfel zu beißen – der Duft, der Geschmack, das herzhafte Knackgeräusch – alles kommt zusammen. Genau so fühlt sich ein gutes Foto an. Zutiefst befriedigend.”

Es ist kein Zufall, dass der New Yorker Fotograf Bobby Doherty Lebensmittel wählt, um seine Arbeit zu beschreiben. Als Fotograf beim „New York Magazine” fotografiert er haupt­­beruflich Essbares. Stundenlang sucht er auf Märkten nach alltäglichen Leckereien, die er zur Hauptattraktion seiner durchgestylten, skurrilen Bilder machen kann.

Wenn er für sich selbst fotografiert, setzt Bobby eher auf Offenheit als auf durchdachte Konzepte. „Wenn ich ein interes­santes Motiv finde, überlege ich sofort, wie ich es inszenieren und welche Art von Spannung ich damit erzeugen könnte.”

IKEA ART EVENT 2016 – Bobby Doherty mit Bild „Brot”.

MANDY BARKER

Mandy Barker ist eine Fotografin mit einer Mission. Ihre ebenso schönen wie aufwühlenden Bilder erzählen davon, wie unsere Meere buchstäblich in Plastikmüll ertrinken. „Ich will niemandem ein schlechtes Gewissen machen, hoffe aber schon, dass meine Bilder Aufmerksamkeit für das Thema schaffen”, sagt Mandy.

Mandy, die an der englischen Küste groß geworden ist, ging schon als Kind gerne am Strand auf Schatzsuche und sammelte Treibgut und Muscheln. Mit der Zeit bemerkte sie, dass immer mehr von Menschenhand Gemachtes an Land gespült wird. „Damals machte ich gerade einen Fotografiekurs. Ich konnte mir keinen aufrüttelnderen Weg vorstellen, als mit meinen Fotos den ganzen gesammelten Plastikmüll aus dem Meer zu zeigen.”

Die korrekte Darstellung von Fakten ist Mandy wichtig. Sie recherchiert oft stundenlang und spricht mit Wissenschaftlern aus aller Welt. „Ich zeige nichts, was nicht wahrheitsgetreu ist. Ich betreibe viel Hintergrundrecherche, möchte wissen, wo und wie die Dinge aufgefunden wurden und welche Auswirkungen sie auf die Umwelt haben.”

IKEA ART EVENT 2016 – Mandy Barker mit Bild „Verschollen auf See”.

BÁRA PRÁŠILOVÁ

Bára Prášilová sucht immer nach dem richtigen Licht. Unabhängig vom jeweiligen Thema zeigen ihre Bilder eine Verspieltheit, die ihrer persönlichen Lebenseinstellung entspricht. Und die fasst sie in nur einem Satz zusammen:
„Manches im Leben erträgt man nur mit Humor.”

Báras Fotos sind intuitiv und doch durchdacht. Intuitiv vor allem wegen der Ideen, die meist Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit entspringen. „Ich habe festgestellt, dass jedes meiner Bilder irgendwie mit meiner Vergangenheit verbunden ist, aber das erkenne ich immer erst hinterher. Das ist wie eine Therapie für mich. Die Vergangenheit zu verarbeiten, ist der Schlüssel zur Zukunft.”

Die Umsetzung dagegen ist präzise geplant. „Ich gehe lieber auf Nummer sicher und improvisiere fast nie. Alle meine Konzepte plane ich vorher ganz genau. Oft muss ich die Shootings mehrere Stunden lang vorbereiten. Perfektes Licht, die richtigen Einstellungen und technische Perfektion sind extrem wichtig.”

IKEA ART EVENT 2016 – Bára Prášilová mit Bild „Sonnenrock”.

JILL GREENBERG

Jill Greenberg, bekannt für ihre anthropomorphen, liebevollen Bären- und Affenporträts, verschönert ihre Werke schon seit Langem mit Elementen aus der Malerei. Obwohl sie sich einst für den Beruf der Fotografin entschied, hat sie in ihrer Freizeit nie aufgehört, zu malen. Irgendwann brachte Jill beide Kunstformen zusammen: „Ich habe lange überlegt, wie ich die Malerei in meine Bilder integrieren und ihnen so einen ganz besonderen Sinn verleihen könnte”, sagt sie.

In ihrer neuesten Kollektion geht Jill sogar noch einen Schritt weiter und kombiniert Malerei und Fotografie auf ganz neue Weise. „Ich liebe die Fotografie und ich liebe das Von-Hand-Geschaffene. Von-Hand-Geschaffenes zu fotografieren ist für mich der ideale Weg, beides miteinander zu kombinieren.”

Die Entscheidung für eine Zusammenarbeit mit IKEA fiel der Künstlerin leicht. „Kunst wird oft zu schwindelerregenden Preisen gehandelt, dabei ist Geld nun wirklich nicht das, worum es in der Kunst geht. Jeder Künstler möchte doch Kunst schaffen, die allen Menschen zugänglich ist. Die Zusammenarbeit mit IKEA ist eine tolle Möglichkeit, das zu erreichen.”

IKEA ART EVENT 2016 – Jill Greenberg mit Bild „Bild 318”.